Was der Herbst uns über Loslassen lehren kann

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Blätter verfärben sich, die Tage werden kürzer und mit dem Herbst kommt oft ganz automatisch ein Gefühl von Rückzug und Innehalten. Was viele als „graue Jahreszeit“ empfinden, kann in Wahrheit ein wertvoller Moment sein: die Natur macht es uns vor, wie loslassen geht, damit Neues wachsen kann.

Genau darum soll es heute gehen und um drei kleine Impulse, die dir helfen können, diese Jahreszeit bewusst für dich zu nutzen.

1. Räume Platz für Klarheit

So wie die Bäume ihre Blätter abwerfen, lohnt es sich zu fragen: Was von dem, was du in den letzten Monaten mit dir herumgetragen hast, darf jetzt losgelassen werden? Das kann eine Gewohnheit sein, eine Erwartung an dich selbst oder ein Gedanke, der dir nicht mehr guttut. Ein einfacher Schreibimpuls: Notiere fünf Minuten lang alles, was dich gerade beschäftigt – ungefiltert. Oft zeigt sich beim Schreiben schon, was wirklich wichtig ist und was du getrost ziehen lassen kannst.

2. Bewegung als Denkraum

Gerade in stressigen Phasen hilft es, den Kopf nicht am Schreibtisch, sondern in Bewegung freizubekommen. Ein Spaziergang an der frischen Luft, zum Beispiel am Rheinufer, wirkt oft klärender als eine Stunde Grübeln. Das ist auch die Idee hinter meinem Walk & Talk Coaching: Im Gehen entsteht oft eine ganz andere Offenheit für Gespräche und neue Gedanken, als es im Sitzen möglich wäre.

3. Stress als Wegweiser verstehen

Herbstliche Unruhe oder das Gefühl von „jetzt geht’s wieder los“ nach dem Sommer sind ein guter Anlass, einmal genauer hinzuschauen: Welcher Stress gehört wirklich zu dir und welcher ist übernommen, von außen auferlegt oder einfach zur Gewohnheit geworden? Diese Unterscheidung ist oft der erste Schritt zu einem gelasseneren Umgang mit dir selbst.

Mein Impuls für dich: Nimm dir in den kommenden Tagen bewusst 20 Minuten Zeit für einen Spaziergang ohne Handy, nur mit deinen Gedanken. Beobachte, was währenddessen in dir auftaucht.

Wenn du das Gefühl hast, dass dich ein Gespräch dabei weiterbringen könnte ob zu Stressmanagement, Selbstreflexion oder ganz konkret bei einem Walk & Talk am Rheinufer melde dich gerne über die Website. Ich freue mich, von dir zu hören.

Bis bald, Géraldine

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